Fokus

Balkhu_2012_0008_b1_Web_360x240Armut stellt nicht nur einen Mangel an materiellen Gütern dar, sondern spiegelt vor allem auch einen kontinuierlichen Prozess von Ohnmacht wieder. Zu dieser Machtlosigkeit gehören der Entzug von Rechten und Möglichkeiten, Isolierung und Diskriminierung. Dadurch werden die Schwächsten sozial und politisch ausgegrenzt und an den Rand der Gesellschaft gedrängt. Armut kann nicht beseitigt werden, indem allein die materiellen Bedürfnisse von Menschen (z.B. durch einmalige Hilfsleistungen) befriedigt werden, sondern nur, indem auch die Ursachen von Armut angegangen werden.

Um langfristig aus der Armutsfalle auszubrechen, brauchen Menschen Ermutigung, Motivation und Training zur Stärkung ihrer Persönlichkeit. Nur so können sie zu starken Mitgliedern der Gesellschaft werden, die ihren Kindern ein Leben in Würde ermöglichen.

Gemäss Weltbank verdienen 1.2 Milliarden Menschen weniger als 1.25 US-$ pro Tag. 1 Milliarde Menschen – 1.000.000.000 –, die unter extremer Armut leiden. Das bedeutet, dass beinahe jeder fünfte Mensch keine Möglichkeit hat, seine Situation aus eigener Kraft zu verändern.

Auf diese Ärmsten sind die Projekte von missionFACTORY Schweiz ausgerichtet.